FPÖ: "Maresch ist beim Fluglärm umgefallen"

FPÖ-Abgeordneter Toni Mahdalik kritisierte, dass der grüne Umweltsprecher Rüdiger Maresch im Austrian Aviation Net-Interview umgefallen sei.

Für die FPÖ sind Mareschs Aussagen gegenüber Austrian Aviation Net ein "Umfaller". // Foto: Roman Payer

Das Interview mit dem grünen Umweltsprecher Rüdiger Maresch vor zwei Wochen auf Austrian Aviation Net sei für die FPÖ Wien „entlarvend“ gewesen. FPÖ-Politiker Toni Mahdalik sagte, das sich Maresch von sämtlichen Forderungen der Grünen im Wahlkampf bezüglich der Fluglärmproblematik verabschiedet hätte. Das von den Grünen verlangte "absolute Nachflugverbot" von 22 bis 7 Uhr sei ebenso passè wie die Streichung der Flugroute über Liesing, die von Maresch vor dem 10. Oktober als "nicht verhandelbare Bedingung für eine Regierungsbeteiligung" der Grünen genannt wurde.

Die FPÖ kritisierte in einer Aussendung, dass Maresch im Interview mit Martin Metzenbauer und Roman Payer die Einhaltung des Mediationsvertrages fordert. Für die Freiheitlichen sei dieser Mediationsvertrag die Basis für den Fluglärmterror über Wien. „Das ist nicht mehr und nicht weniger als schwärzester Verrat an den Interessen von mehr als 300.000 Fluglärmgeschädigten“ sagte Mahdalik.

Rüdiger Maresch hatte bei den Koalitionsverhandlungen für die Stadtregierung das Thema Fluglärm verhandelt. Im einem Interview mit Austrian Aviation Net erklärte er die Pläne der rot-grünen Koalition im Detail. Er relativierte im Gespräch aber das, von den Grünen geforderte, absolute Nachtflugverbot am Flughafen Wien.

Die Oppositionspartei FPÖ sieht das als Umfaller. „Das Umfallen hat der noch vor kurzem angriffige Politiker Maresch also in Rekordzeit gelernt, gibt sich Mahdalik in der Aussendung zynisch. „Ab nun gilt bei den Grünen offenbar das gebrochene Wort.“ Die FPÖ will im Dezember Anträge bezüglich Nachtflugverbot, Deckelung der Flugbewegungen in absoluten Zahlen und Flugroute über dem 23. Bezirk.

Autor: Roman Payer
Das ist der Kurztext zu Roman Payer.

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