FMG übergibt Hightech-Logistiklager an Lufthansa

Die Flughafen München GmbH (FMG) eröffnete gemeinsam mit Lufthansa einen hochmodernen Erweiterungsbau des Lufthansa-Lagergebäudes. Das Gebäude wird künftig von den Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) genutzt.

V.l.n.r: LTLS-Projektingenieurin Anna Henrichmann, Leiter Münchner LTLS-Niederlassung Martin Kinzelt und Thomas Weyer (GF Finanzen & Infrastruktur FMG) (Foto: FMG).

In einer Feierstunde übergab Thomas Weyer – Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH im Beisein von LTLS-Projektingenieurin Anna Henrichmann den Schlüssel für das neue Gebäude an den Leiter der Münchner LTLS-Niederlassung, Martin Kinzelt.

Hinter dem Projektkürzel "H2@MUC" (Halle Nummer 2 am Standort Flughafen München) verbirgt sich ein Gebäude mit einer Grundfläche von 2.240 Quadratmetern. Es soll als Erweiterung des bestehenden Lufthansa Logistiklagers unter anderem als Teilelager für den neuen Airbus A350 dienen, den Lufthansa Anfang 2017 in München stationieren will. Der Neubau wurde nach rund zehn Monaten Bauzeit pünktlich eröffnet. „Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass das Investitionsvolumen von rund sechs Millionen Euro nicht nur eingehalten sondern sogar leicht unterschritten werden konnte“, erklärte Weyer in seiner Eröffnungsrede.

Das bestehende Ersatzteillager ist während der letzten Monate um 3.200 Quadratmeter vergrößert und heute eröffnet worden. Die Materialversorgung für den Airbus A350 mit der Bereitstellung von ungefähr 700 verschiedenen Komponenten machten die Erweiterung der Halle notwendig. "Ein wichtiger Baustein für die umfassende Betreuung und Versorgung des Airbus A350 ist fertiggestellt. Verbunden damit können wir unseren Kunden auch für dieses Flugzeugmuster eine optimale Materialversorgung zusagen", so Dr. Christian Langer, Geschäftsführer LTLS.

Neben den Komponenten für das neue Flugzeugmuster lagern hier auch Teile von 15 weiteren Flugzeugmustern. Mit der Inbetriebnahme des erweiterten Lagers können dezentrale Lagerflächen am Flughafen bald aufgelöst werden. Die Materialien finden zukünftig im neuen Hauptlager ihre Heimat. So werden durch weniger innerbetriebliche Transporte, Materialflüsse und Transportwege optimiert sowie Synergieeffekte durch eine Zentralisierung des operativen Geschäftes erzielt. Der Erweiterungsbau ist mit moderner Lagertechnik wie dem automatischen Blocklagersystem ausgestattet. Diese Technik bildet eine Voraussetzung für die Erschließung weiterer digital unterstützter Optimierungspotentiale.

Autor: Christoph Aumüller
Redakteur
Christoph ist Absolvent des Studienlehrganges Luftfahrt der FH Joanneum Graz. Seit Mitte 2015 verstärkt er das Redaktionsteam von Austrian Aviation Net.

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