Flugzeugunglück in Lukla

Let L-410 krachte in Helikopter: Drei Tote.

Flughafen Lukla (Foto: www.AirTeamImages.com).

Am nepalesischen Gebirgsflughafen Lukla hat sich abermals ein Flugzeugunglück ereignet: Eine Let L-410 der Summit Air mit der Kennung 9N-AMH ist bei einem Startversuch von der Startbahn abgekommen und in einen geparkten Helikopter gekracht. Wie mehrere Medien berichteten, sind der Co-Pilot der Let sowie zwei Personen am Boden bei dem Unglück ums Leben gekommen.

Der Tenzing-Hillary Airport in Lukla ist einer der am schwierigsten anzufliegenden Flughäfen weltweit: Die Start- und Landebahn ist mit 527 Metern Länge sehr kurz und weist noch dazu eine Neigung von 12 Grad auf. Gelandet werden kann nur in Richtung 06, gestartet in 24. In Landerichtung ragt nahe dem Ende der Piste ein Berg auf, beim Start in die Gegenrichtung fällt das Gelände dafür gleich um mehrere hundert Meter ab.

In Lukla gab es daher bereits eine Reihe von teilweise tödlichen Unfällen: So kamen a 2008 bei einem Absturz einer Twin Otter vom Yeti Airlines insgesamt 18 Menschen bei einem Fehlanflug bei schlechtem Wetter ums Leben - das Flugzeug stürzte auf die Bergflanke vor der Landebahn. Im Jahr 2017 starben bei einem missglückten Landeversuch einer Let L-410 von Summit Air zwei Personen.

Summit Air wurde 2011 gegründet und fliegt erst seit 2014 im Linienverkehr nach Lukla. Die kleine Airline setzt dazu ausschließlich die Let L-410 ein.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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