Flughafen Wien passt Incentives-Programm an

Fokus auf Langstrecke und Transfer

Foto: Roman Payer

Der Flughafen Wien hat mit Jahreswechsel sein Incentives-Programm geändert. Mit Incentives können Airports Anreize für Fluglinien schaffen, neue Verbindungen aufzunehmen oder Frequenzen zu erhöhen. "So können wir unser Wachstum steuern", erklärte Pressesprecher Peter Kleemann gegenüber Austrian Aviation Net. Ziele des Flughafen Wien sind mehr Transferpassagiere und mehr Langstreckendestinationen ab Wien.

So wurden mit 1. Jänner 2013 die Rabatte für Umsteigepassagiere angepasst und beim Langstrecken-Incentive wird nun im ersten Jahr der Streckenaufnahme das komplette Landeentgelt refundiert. Davon wird auch die AUA mit ihrer neuen US-Destination Chicago profitieren. Aber auch die neuen Karibik-Flüge des Urlaubsfliegers Condor werden unterstützt. Schon im Jahr davor änderte VIE die Incentives für Osteuropa-Destinationen.

"Tarife und Incentives sind öffentlich und allen Fluglinien gleichermaßen zugänglich", betont der Flughafen. Keine Airline soll bevorzugt werden. Die Wettbewerbsbehörden prüfen, ob es tatsächlich zu keinen Verzerrungen kommt.

Die Flughafengebühren, die Airlines zahlen müssen, sind im Flughafenentgeltegesetz geregelt. Davon werden die Incentives abgezogen. Darüber hinaus gebe es keinen Verhandlungsspielraum für einzelne Airlines, heißt es vom Flughafen Wien.

Die Incentive-Programme der Flughafen Wien AG

Autor: Roman Payer
Das ist der Kurztext zu Roman Payer.

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