Flughafen Wien mit Rekord-Ergebnis

Mehr als 100 Millionen Euro Gewinn im Vorjahr.

Das Jahr 2015 brachte dem Flughafen Wien hohe Einnahmen (Foto: Martin Metzenbauer).

Die Flughafen Wien AG konnte das abgelaufene Jahr nicht nur mit einem Passagierrekord sondern auch mit dem besten Ergebnis der Geschichte abschließen: 100,4 Millionen Euro blieben im Vorjahr unter dem Strich als Periodenergebnis über - ein Plus von 21,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg dabei um 3,8 Prozent auf 654,4 Millionen Euro und das EBITDA um 10,0 Prozent auf 275,2 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung konnte von 506,2 auf 466,0 Millionen Euro um 7,9 Prozent reduziert werden. Der Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung liegt bei 2,00 Euro nach 1,65 Euro im Vorjahr.

Wachstumsträger Shopping und Gastro
Die einzelnen Segmente entwickelten sich dabei recht unterschiedliche: Die Umsätze des wichtigsten Segments "Airport" stiegen im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 359,2 Millionen Euro, das EBIT verbesserte sich um 17,0 Prozent auf 53,5 Millionen Euro. Das Segment "Handling" verzeichnete einen Anstieg der Umsatzerlöse um 3,8 Prozent auf 151,3 Millionen Euro, das Segment-EBIT sank allerdings um 5,4 Prozent auf 11,5 Millionen Euro. Darin sind auch die Sicherheitsdienstleistungen der VIAS sowie die Abfertigungsdienstleistungen der Vienna Aircraft Handling (VAH) enthalten.

Das Segment "Retail & Properties" entwickelte sich auch im Jahr 2015 positiv und erzielte ein Plus beim Umsatz von 3,6 Prozent auf 128,2 Millionen Euro. Dazu trugen vor allem Erlössteigerungen bei Shopping & Gastronomie bei. Das EBIT stieg um 16,8 Prozent auf 68,9 Millionen Euro. Die Umsätze der "Sonstigen Segmente" gingen um 5,7 Prozent auf 15,6 Millionen Euro zurück, das EBIT betrug hier 9,0 Millionen Euro.

Positiver Ausblick
Auch für das Jahr 2016 ist der Ausblick am Flughafen Wien positiv: So wird ein Anstieg beim Passagieraufkommen zwischen 0 und 2 Prozent erwartet. Der Umsatz soll auf mehr als 675 Millionen Euro, das EBITDA auf über 280 Millionen Euro steigen. Die Nettoverschuldung soll auf weniger als 400 Millionen Euro reduziert werden.

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