Flughafen Bozen soll wachsen

Start- und Landebahn soll verlängert und neue Linien nach Wien und Frankfurt gestartet werden. Dafür weniger Sport- und Militärflüge.

Logo: Flughafen Bozen

Die Südtiroler Landesregierung hat den Masterplan zum (dezenten) Ausbau des Flughafens Bozen abgesegnet. Dieser sieht eine Anpassung der Länge der Start- und Landebahn sowie der Sicherheitsstreifen vor. Beschlossen wurde außerdem, dass künftig drei Linien den Bozner Flughafen zu erschwinglichen Preisen international anbinden sollen.

Konkret sieht das Konzept vor, dass die Start- und Landebahn auf eine nutzbare Länge von 1.431 Metern gebracht wird. Derzeit sind es 1.275 Meter. "Diese Länge ergibt sich aus der international vorgegebenen Formel", so Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder.

Im Zuge der Entwicklung des Flughafens werde das Land neue Linien ausschreiben. "Wir wollen in jedem Fall die vier Flüge nach Rom beibehalten, dazu sollen Verbindungen mit Wien und eventuell Frankfurt kommen", so Durnwalder. Anliegen der Landesregierung sei, dass diese Flüge zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. "Wir denken an etwa 200 Euro", so der Landeshauptmann.

Auch in der Ausschreibung verankert werde die Nutzung möglichst umweltfreundlicher Flugzeuge. Darüber hinaus soll die Belastung nicht steigen: "Wir werden dafür sorgen, dass das Plus an Starts und Landungen der Linienflüge durch ein Minus bei der Sportfliegerei ausgeglichen wird", erklärt Durnwalder. Und auch für eine weitere Reduzierung der Militärflüge werde man sich einsetzen.

Der Flughafen Bozen, der seit 1926 besteht, wird derzeit im Linienverkehr nur von Air Alps (in Kooperation mit Alitalia) angeflogen. Die Airline fliegt bis zu dreimal täglich von Bozen nach Rom.

Autor: Martin Metzenbauer
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Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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