FAA verzichtet auf 737-Max-8-Grounding

Boeing will Software-Update ausrollen.

Foto: Jan Gruber.

Angesichts der beiden Abstürze fabrikneuer Boeing 737-Max-8 blicken viele Fluggesellschaften, aber auch Passagiere, auf die U.S.-amerikanische FAA, die ein weltweites Flugverbot erlassen könnte. Bislang macht die Behörde davon jedoch keinen Gebrauch, sondern verweist in ihrer jüngsten Mitteilung darauf, dass noch keine ausreichenden Daten vorliegen würden. Mögliche Maßnahmen würde man erst in Betracht ziehen, wenn ausgewartete Daten für eine Entscheidung vorliegen, so die Behörde weiters.

Boeing hingegen teilte mit, dass man die 737-Max-8 "noch sicherer" machen wolle und ein Software-Update ausrollen will. Betroffen ist die Steuerungssoftware, die derzeit im Kreuzfeuer der Kritik steht und als mögliche Ursache für die Abstürze der Maschinen von Lion Air und Ethiopian Air spekuliert wird. Das Update soll bis April 2019 weltweit ausgerollt sein.

Die Unfallursachen der beiden verunglückten Maschinen sind jedoch noch nicht ohne jeden Zweifel aufgeklärt, da die Ermittlungen noch laufen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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