Etihad reagiert auf EU-Klimaabgabe

Passagiere von Etihad Airways müssen in Zukunft einen kleinen Aufschlag auf die Ticketpreise zahlen. Grund ist die Klimaabgabe der Europäischen Union.

Foto: Andy Graf

Etihad Airways will als Reaktion auf den Emissionshandel der EU seinen Treibstoff-Zuschlag erhöhen. Ab 1. März sollen Passagiere drei Dollar (rund 2,3 Euro) zusätzlich pro Flug nach und aus Europa zahlen. 0,03 Cent sollen pro Frachtkilo draufgeschlagen werden.

Die zusätzlichen Gebühren wurden auf Basis der Mehrkosten berechnet, die Etihad Airways für den Kauf von Emissionszertifikaten in der EU bezahlen muss. Seit 1. Januar gilt das Emission Trading Scheme in der Europäischen Union. Airlines, egal ob aus der EU oder nicht, dürfen pro Jahr nur ein gewisses Maß an Kohlendioxid ausstoßen. Wird dieses Maß überschritten, müssen dementsprechend Zertifikate zugekauft werden.

Etihad-CEO James Hogan spricht sich gegen die Klimaabgabe der EU aus. Er bewertet den Schritt als zu einseitige Maßnahme. Erst Anfang des Monats hatte die chinesische Regierung ihren Airlines verboten, die umstrittene Gebühr zu zahlen. Auch die USA wehren sich gegen die Zusatzkosten.

Autor: Sonja Dries
Das ist der Kurztext zu Sonja Dries.

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