Emissionen kosten Emirates eine Mrd. Dollar

Eine Millarde Dollar soll der Emissionshandel Emirates kosten. Die Airline bezweifelt die Sinnhaftigkeit der neuen Abgaben.

Foto: AirTeamImages.com

Wie 2007 von der Europäischen Union beschlossen wurde, soll ab dem nächsten Jahr auch die Luftfahrt ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und sich am Emissionshandel beteiligen. Einstimmig wurde damals im EU-Parlament in Brüssel für die Abgaben sowohl für innereuropäische als auch für interkontinentale Strecken gestimmt.

Nun erwartet allen voran Emirates enorme Einbußen aufgrund der zusätzlichen Belastung. 15 Prozent der auf jedem Flug produzierten CO2-Emissionen müsse die arabische Airline ab Jänner 2012 im Rahmen des Emissionshandels an die EU bezahlen – die dadurch entstehenden Kosten für Emirates werden im Hinblick auf das ständig ausgebaute Streckennetz auf eine Summe von bis zu einer Milliarde US-Dollar innerhalb des nächsten Jahrzehnts geschätzt.

„Wir haben nicht das Gefühl, dass der Emissionshandel die beste globale Annäherung darstellt, um den Einfluss auf die Umwelt durch die Luftfahrt zu reduzieren“, meint Andrew Parker, Emirates Senior Vizepräsident für Industrie- und Umweltbelange, dazu. „Wir haben vor allem Bedenken, dass Milliarden durch den Emissionshandel eingenommen werden und nichts davon in die Forschung und Entwicklung von Projekten zum Umweltschutz gesteckt wird, die der Luftfahrt von Nutzen sein könnten.“

Autor: Patrick Kritzinger
Das ist der Kurztext zu Patrick Kritzinger.

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