Emirates schaut Passagieren tief in die Augen

Mit Gesichts- und Irisscan kann man bei Emirates künftig einchecken oder eine Lounge besuchen.

Biometrisches Boarding (Foto: Emirates).

Emirates arbeitet am Drehkreuz Dubai an der Einführung des weltweit ersten "Biometric Path": Mit Hilfe einer Mischung aus Gesichts- und Iriserkennung können Passagiere künftig für ihren Flug einchecken, die Einreiseformalitäten erledigen sowie die Emirates Lounge bzw. das Flugzeug betreten. Das biometrische Equipment wurde kürzlich im Terminal 3 am Flughafen Dubai installiert - platziert ist es an ausgewählten Check-in Schaltern, in der Emirates Lounge in Concourse B für Gäste der First Class und der Business Class sowie an verschiedenen Boarding Gates. Bereiche, an denen biometrisches Equipment verwendet wird, sind deutlich gekennzeichnet - demnächst wird die neue Technologie mit den ersten realen Fluggästen getestet.

Alle biometrischen Daten werden bei der GDRFA (General Directorate of Residence and Foreigners Affairs) gespeichert - Kunden, die an den Tests teilnehmen, müssen ihre Zustimmung geben. Bereits am 10. Oktober 2018 starteten die ersten Versuche für den "Smart Tunnel", einem weiteren Projekt der GDRFA in Dubai in Zusammenarbeit mit Emirates. Dabei handelt es sich um eine Passkontrolle, bei der die Passagiere durch einen Tunnel gehen und dabei automatisch überprüft werden.

Emirates bietet den "Biometric Path" zunächst Passagieren der First Class und Business Class an, in Zukunft soll die Technologie auch auf alle Fluggäste sowie für den Check-in der Crew angewendet werden. Später will man sie auch an anderen Emirates-Standorten außerhalb Dubais verwenden.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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