Easyjet: Berlin-Tegel bereitet Verluste

Schwache Auslastung und teures Wetleasegerät machen Lowcost-Airline das Leben schwer.

Airbus A319 (Foto: Andy Graf).

Der Billigflieger Easyjet flog an der Basis Berlin-Tegel zwischen Oktober 2017 und März 2018 Verluste in der Höhe von 43,2 Millionen Euro ein. Die Auslastung soll bei nur 66 Prozent liegen, was seitens des Unternehmens auf die geringe Vorlaufzeit vor der Aufnahme der Flüge im Jänner diesen Jahres zurückgeführt wird.

Weiters soll der Einsatz der Wetlease-Flugzeuge im Vergleich zum Eigenbetrieb deutlich teurer kommen. Easyjet rechnet sogar damit, dass in Tegel im ersten Geschäftsjahr rund 176 Millionen Euro Verlust eingeflogen werden könnten. Für den kompletten Konzern rechnet Firmenchef Johan Lundgren allerdings mit einem Vorsteuergewinn zwischen 530 und 580 Millionen Britischer Pfund.

Im ersten Geschäftshalbjahr (Oktober 2017 bis März 2018) verzeichnete Easyjet gruppenweit einen Verlust in der Höhe von 54 Millionen Pfund. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ist dies allerdings eine deutliche Verbesserung, da man damals sogar 192 Millionen Pfund Verlust einflog.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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