EADS prüft Entwicklungszuschuss aus Berlin

Der Luftfahrtkonzern EADS wehrt sich gegen Drohungen der deutschen Regierung. Das Unternehmen will sich nicht unter Druck setzen lassen.

Die deutsche Bundesregierung hat eine Milliarde Euro an Entwicklungszuschuss für den A350 bereitgehalten. (Foto: Airbus)

EADS prüft laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung die Notwendigkeit von Entwicklungsförderungen aus Berlin, nachdem der Koordinator der deutschen Regierung für Luft- und Raumfahrt, Peter Hintze, dem Luftfahrtkonzern in einem Brief damit gedroht hatte, diese zu streichen.

Grund ist eine Diskussion über den zukünftigen Hauptstandort von EADS. Konzernchef Thomas Enders hatte darüber nachgedacht, diesen nach Toulouse zu verlegen, wo auch EADS-Tochter Airbus bereits ihren Sitz hat. Die deutsche Regierung befürchtet ihre Machtposition bei EADS zu verlieren, wenn der Zweitsitz nahe München durch die Schwerpunkt-Verlagerung nach Toulouse abgewertet wird.

Deutschland hat EADS ein Entwicklungsdarlehen von einer Milliarde Euro für das neue Airbus Langstreckenflugzeug A350 zugesagt. Eine Hälfte wurde bereits ausgezahlt.

Autor: Sonja Dries
Das ist der Kurztext zu Sonja Dries.

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