Düsseldorf: Zahl der Spätlandungen geht weiter zurück

Der positive Trend des ersten Halbjahres setzt sich fort: Am Flughafen Düsseldorf ist auch im siebten Monat 2019 die Zahl der Spätlandungen im Vergleich zu den Vorjahren zurückgegangen. Wie der Airport mitteilt, habe es im Juli 219 Starts nach 22 Uhr beziehungsweise Landungen zwischen 23 Uhr und 5.59 Uhr gegeben - 33,8 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres (331).

Foto: Jan Gruber.

Im Acht-Monatsvergleich ergibt sich ein Minus von sogar 38,4 Prozent: Wurden zwischen November 2017 und Juli 2018 noch 1.657 der späten Starts und Landungen gezählt, ging die Zahl zwischen November 2018 und Juli dieses Jahres auf 1.020 gesunken. Gleichzeitig stieg im selben Zeitraum die Anzahl der Gesamtbewegungen im gewerblichen Verkehr in Düsseldorf um rund 11,0 Prozent von 143.309 auf 159.123 Starts und Landungen. "Die aktuellen Zahlen der Nachtflugbewegungen liegen damit nicht nur unter denen des Vorjahres, sondern auch unter den Werten von vor zwei Jahren", heißt es vom Flughafen. Im Zeitraum von November 2016 bis Juli 2017 wurden 1.355 späte Flüge gezählt.

Ausnahme für Home-Carrier

Als späte Starts definiert der Airport Abflüge außerhalb der Betriebszeiten von sechs bis 22 Uhr. Verspätete Landungen heißen Ankünfte zwischen 23 und sechs Uhr. In beiden Fällen verlangt der Airport deutlich erhöhte Gebühren von den Airlines.

Airlines, die in Düsseldorf einen vom deutschen Luftfahrt-Bundesamt (LBA) anerkannten Wartungsschwerpunkt haben, werden vom NRW-Verkehrsministerium als sogenannte Home-Carrier eingestuft. Dazu zählen neben Lufthansa, Eurowings und Condor auch Tuifly und SunExpress sowie seit Anfang April ebenfalls die Ryanair-Tochter Lauda. Diese dürfen abends bis 24 Uhr und morgens bereits ab fünf Uhr landen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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