Dritte Piste: FWAG gab GfK-Umfrage in Auftrag

500 Personen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland befragt.

Foto: Flughafen Wien AG, Roman Boensch.

Die Flughafen Wien AG gab eine Umfrage durch das Marktforschungsinstitut GfK Austria (vormals: Fessel-GfK) in Auftrag. Befragt wurden 500 Menschen, die in den österreichischen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland leben, zu ihrer Einstellung zum Projekt "Dritte Piste".

Die Flughafen Wien AG schreibt in einer Aussendung, dass die in deren Auftrag durch GfK Austria erstellte Umfrage repräsentativ wäre. 75 Prozent der Befragten sollen angegeben haben, dass sie das durch das Bundesverwaltungsgericht ausgesprochene Errichtungsverbot für "nicht notwendig" halten. 15 Prozent hingegen sollen dem Urteil zustimmend gegenüber stehen.

Weiters wurde unter anderem auf Grundlage der GfK-Umfrage veröffentlicht: "69 Prozent meinen, dass das Verbot nicht zu weniger Flügen führt, sondern nur zu einer Verschiebung des Verkehrs und der Arbeitsplätze zu Nachbarflughäfen, wobei 22 Prozent sehen das gegenteilig. 59 Prozent erwarten durch die Realisierung der dritten Piste zusätzliche Arbeitsplätze. Eine klare Mehrheit von 57 Prozent gibt der Schaffung neuer Arbeitsplätze Vorrang vor den Belastungen des Klimas. 56 Prozent befürchten aufgrund des Verbots der dritten Piste negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsplätze in Österreich."

"Für den Vorstand der Flughafen Wien AG ist das Ergebnis der Meinungsbefragung sehr ermutigend. Die enorme Zustimmung der Bevölkerung bedeuten sowohl Rückhalt wie auch Auftrag, das Projekt dritten Piste mit Nachdruck weiter zu verfolgen. Zu dieser hohen Zustimmung haben auch die enormen Anstrengungen im Mediationsverfahren beigetragen, wo die Anliegen der Anrainer weitgehend berücksichtigt wurden, aber auch die vielen konkreten Initiativen, den Flughafenbetrieb umweltverträglicher zu gestalten", schreibt der Wiener Flughafen in einer Aussendung.

Die Befragung wurde im Zeitraum von 11. bis 13. April 2017 im Auftrag der Flughafen Wien AG durch GfK Austria durchgeführt.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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