Deutschland: Tarif-Kompromiss für Sicherheitspersonal abgeschlossen

Vorläufig keine Streikgefahr mehr.

Lange Warteschlangen aufgrund von Streiks des Sicherheitspersonals soll es nun zumindest einige Zeit nicht mehr geben (Foto: Lufthansa).

Die Gewerkschaft Verdi und der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen konnten sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf einen Kompromiss einigen. Damit sind weitere Streiks an deutschen Flughäfen vorläufig vom Tisch. Gemäß Medienmitteilung soll man sich darauf verständigt haben, dass in den nächsten drei Jahren die Löhne um 3,5 bis 9,77 Prozent pro Jahr angehoben werden. Erstmals wirksam wird dies bereits am 1. Feber 2019.

Verdi trat - auch mit zahlreichen Streiks - dafür ein, dass Luftsicherheitsassistenten deutschlandweit einen Mindestlohn in der Höhe von 20 Euro pro Stunde erhalten. Weiters wollte man einen für den gesamten Staat gültigen Tarifvertrag abschließen, der die bislang regional bzw. für das jeweilige Bundesland gültigen Vereinbarungen ersetzen sollte. Aufgrund der erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr, die durch die Arbeitsniederlegungen entstanden sind, wurde Verdi heftig kritisiert.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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