Der Fall “dritte Piste“ beschäftigt nicht nur Wien

Der Streit um die geplante dritte Start- & Landebahn am Flughafen Wien ist Anlass für die Länderchefs ihre Meinung bezüglich der Verwaltungsgerichtsbarkeit kund zu tun. Die Unabhängigkeit dieser Gerichte ist den Politikern nämlich ein Dorn im Auge. 

Die dritte Piste - wird sie jemals gebaut werden? (Foto: Flughafen Wien).

Der Rechtsstreit in der Causa “dritte Piste“ für den Flughafen Wien-Schwechat zieht jetzt auch vermehrt seine Kreise in der Länderpolitik. Der Bau dieser Piste ist bekanntlich – aufgrund gesetzlicher Regelungen die Umweltbelastung betreffend – vom Bundesverwaltungsgericht untersagt worden und somit auf Eis gelegt. Diese “Macht“ der Gerichte gefällt den Landeshauptleuten nicht, wie das “Ö1-Morgenjournal“ heute früh berichtete. In einem Brief an den Bundeskanzler Christian Kern stellen sie die erst 2014 eingeführte Reform infrage, von “deutlichen Schwächen“ wird berichtet. Die Politiker auf Landesebene fühlen sich in ihrer Macht beschnitten, seien besorgt. Wieder zeigt sich: dieser Streitfall wird noch sehr lange nicht vom Tisch sein...

Autor: Andrea Wieger
Redakteurin
Andrea ist seit mehr als zwölf Jahren in verschiedenen Bereichen der Luftfahrt tätig. Sie liebt das Fliegen und unterstützt das Team von Austrian Aviation Net seit Februar 2017 als Redakteurin.

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