"Damoklesschwert hängt über dem Flugverkehr"

IATA-Chef Tony Tyler sieht weiterhin zwei große Risiken für die Luftfahrt-Industrie. Der Jänner 2011 verlief im Passagierverkehr aber überraschend gut.

IATA-Chef Tony Tyler (Foto: IATA)

Der internationale Luftfahrtverband IATA meldet für den Jänner einen weiteren Anstieg im weltweiten Passagierverkehr: 5,7 Prozent mehr Fluggäste sind im Jahresvergleich in einem Flugzeug gereist. Die Fluggesellschaften in der Golfregion konnten mit 14,5 Prozent am stärksten zulegen. In Nordamerika stagniert der Markt mit nur 0,3 Prozent Wachstum. Europa liegt mit einem Plus von 5,3 Prozent im Mittelfeld.

Die Luftfracht hingegen bleibt weiter schwach. Im Jänner ging sie um 8 Prozent zurück. Die IATA geht davon aus, dass sich der Frachtverkehr zwar stabilisiert habe, allerdings auf einem niedrigen Niveau.

Im Durchschnitt waren die Airlines dieser Welt um 1,1 Prozentpunkte besser ausgelastet als im Jänner 2010. Der Ladefaktor bei 76,6 Prozent. Obwohl der Luftfahrtverband ein schwieriges Jahr prognostiziert hatte, fiel das erste Monat im neuen Jahr erstaunlich gut aus.

Über dem weltweiten Flugverkehr hänge jedoch weiterhin das Damoklesschwert, sagte IATA-Chef Tony Tyler. Die steigende Ölpreise und die noch immer ungelöste Schuldenkrise in Europa seien aktuell die zwei größten Risiken.

Die IATA-Zahlen im Detail

Autor: Roman Payer
Das ist der Kurztext zu Roman Payer.

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