CSA nimmt A330 in Betrieb

Ein von Korean Air geleaster A330-300 verbindet ab morgen regelmäßig Prag und Seoul.

Foto: CSA

Jahrelang hat sich die tschechische Nationalfluggesellschaft ausschließlich auf den Europaverkehr konzentriert, nun kehrt CSA wieder auf die Langstrecke zurück. Am morgigen Samstag soll der Erstflug mit einer A330-300 (OK-YBA) nach Seoul starten. Die Maschine wurde vom frisch gebackenen Anteilseigner Korean Air geleast, der auch die Wartung des Vogels in der südkoreanischen Hauptstadt übernimmt.

Vorerst zweimal wöchentlich verbindet CSA im Juni Prag und Seoul mit ihrer neuen Anschaffung. Ein dritter wöchentlicher Flug soll im Juli folgen. Auch Korean Air selbst pendelt weiterhin regelmäßig zwischen beiden Städten, sodass Reisenden im Sommer bis zu sieben Frequenzen pro Woche zur Verfügung stehen. Die Flüge seien trotzdem in der Hochsaison mit über 80 Prozent sehr gut ausgelastet, heißt es in einer Presseaussendung.

Wenn der zu Ehren des 90jährigen Firmenjubiläums mit einem besonderen Aufkleber versehene Jet nicht gerade in Richtung Ostasien unterwegs ist, werde er auch nach Almaty, Moskau und Tel Aviv sowie gezielt auf gut gebuchten Strecken unter anderem nach Barcelona eingesetzt.

Im vergangenen Monat war Korean Air mit dem Kauf von 44 Prozent der Anteile größter ausländischer Eigentümer der finanziell schwer angeschlagenen tschechischen Fluggesellschaft geworden. Mit Hilfe des SkyTeam-Partners soll die Airline nun wieder auf Kurs gebracht werden und als europäischer Feeder der Koreaner auftreten.

Autor: Patrick Kritzinger
Das ist der Kurztext zu Patrick Kritzinger.

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