Contactair Notlandung in Stuttgart

Ein Leichtverletzter bei Landung mit nur teilweise ausgefahrenem Hauptfahrwerk

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Eine Fokker 100 der im Verbund mit Lufthansa fliegenden Regionalfluggesellschaft Contact Air musste heute, am 14. September 2009  um 10:49 in Stuttgart mit nur teilweise ausgefahrenem Hauptfahrwerk landen. Dabei verletzte sich eine der 78 Insassen: Eine Flugbegleiterin wurde zu Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Fünf Fluggäste erlitten einen Schock.

Die Fokker 100 mit der Registrierung D-AFKE war erst am 21.8.2009 übernommen worden, nachdem sie zuletzt bei der taiwanesischen Mandarin Airlines im Einsatz gestanden war. Am 5. August war die letzte ausführliche technische Untersuchung (C-Check) durchgeführt worden.

Die Maschine war als Flug LH 288 um 8:44 in Berlin-Tegel gestartet. In Stuttgart konnte die Cockpitcrew trotz mehrere Versuche das Hauptfahrwerk nicht ausfahren. Nach 90 Minuten, in denen die Crew in einer Warteschleife Treibstoff verflog, führte man eine angekündigte Notlandung auf Piste 07 durch. Die Flugzeuginsassen verließen die Fokker über Notrutschen. An Bord hatte sich auch der Vorsitzende der SPD, Franz Müntefering, befunden.

Die Piste, Stuttgarts einzige Start- und Landebahn, bleibt bis in die Abendstunden gesperrt. Die Ursache für den Vorfall wird von den Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen (BfU) untersucht.

(ms)

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