Betriebsgenehmigung für Magdeburg neuerlich verlängert

Pleite-Airport soll verkauft werden.

Foto: Flughafen Magdeburg-Cochstedt.

Die Betriebsgenehmigung für den insolventen Regionalflughafen Magdeburg-Cochstedt wurde seitens der zuständigen Landesbehörde abermals verlängert und ist laut Mitteilung nun bis zum 31. Oktober 2019 befristet. Man wolle hiermit auch die Verhandlungen über eine mögliche Fortführung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt unterstützen.

Der Airport war ursprünglich ein Stützpunkt der sowjetischen Streitkräfte in der DDR. Nach deren Abzug wurde das Areal für die zivile Nutzung freigegeben, doch bereits 2001 musste die Betreibergesellschaft Insolvenz anmelden. Anschließend erfolgte der Verkauf an einen Investor, der jedoch aufgrund von Zahlungsrückständen seitens des sachsen-anhaltischen Wirtschaftsministers wieder rückgängig gemacht wurde.

Auch die dänische Airport Development A/S hatte mit Mageburg-Cochstedt kein Glück, denn Ryanair flog nur kurzeitig ab dem Airport und auch die hauseigene Marke CSO CityFly brachte nicht den gewünschten Erfolg. Anfang 2016 musste abermals Insolvenz angemeldet werden.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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