Bern-Belp will keine Billigflieger anlocken

Geschäftsmodell wäre unwirtschaftlich, jedoch schreibt der Airport selbst rote Zahlen.

Flughafen Bern-Belp (Foto: Jan Gruber).

Der Flughafen Bern-Belp wird mit Urs Ryf am 1. Juli 2019 einen neuen Flughafendirektor bekommen. Sein Vorgänger Mathias Gantenbein trat im Feber 2019 zurück. Derzeit wird der Airport kommissarisch von Martin Leibundgut geleitet. Zuletzt schrieb Bern-Belp, auch bedingt durch den insolvenzbedingten Verlust des Homebase-Carriers SkyWork Airlines, einen Verlust in der Höhe von rund einer Million Schweizer Franken.

Billigfluggesellschaften will man laut Blick.ch nicht ins Belpmoos locken, denn dieses Geschäftsmodell betrachtet man als unwirtschaftlich. Auch wären Anpassungen an der einzigen Runway notwendig. Man will jedoch wieder Fluggesellschaften nach Bern-Belp locken und hofft darauf, dass man eine Hub-Anbindung nach Frankfurt oder München realisieren kann. Ansonsten soll der Fokus auf Charter- und Regierungsflügen sowie Militärtransporten liegen. Weiters will man die General Aviation weiterhin ausbauen.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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