Austro Control stellt neue Zentrale vor

Hochhaus mit 31 Stockwerken in der Schnirchgasse geplant.

Letztes Update am 24.03.2015 um 10:33 Uhr.

Die neue Zentrale der Austro Control (Mitte) soll zwischen den ebenfalls neu errichteten Hochhäusern "Orbi" (links) und "Triiple" (rechts) entstehen (Foto: AZPML, SHARE architects).

Austro Control hat den Entwurf für die neue Wiener Firmenzentrale vorgestellt. Statt dem aktuellen Gebäude aus den 1970er-Jahren soll ein eleganter, knapp 120 Meter hoher Büroturm die österreichische Flugsicherungsbehörde beherbergen. Der Standort in der Schnirchgasse im dritten Bezirk soll beibehalten werden.

Der Grundriss des Hauses soll eine Linsenform aufweisen (Foto: AZPML, SHARE architects).

Das 31-stöckige Gebäude ging aus einem Wettbewerb hervor, den die Architekten von AZPML und SHARE architects für sich entscheiden konnten. Das neue Gebäude soll Teil eines Hochhausensembles zwischen Schnirchgasse und Donaukanal sein und eine Verbindung zwischen den bereits vorgestellten Bauprojekten "Triiiple" und "Orbi Tower" darstellen.

Die Schnirchgasse soll in ein paar Jahren anders aussehen als heute (Foto: AZPML, SHARE architects).

Die Form des Gebäudes selbst wurde in Ahnlehnung an ein Tragflächenprofil entworfen. Diese soll einerseits die Beschattung der Nebengebäude vermindern, andererseits das aerodynamische Verhalten des Bauwerks (Stichwort: Wind) optimieren. Auch den ökologischen Aspekten wurde Rechnung getragen: So wurde die Fassade als Doppelmembran konzipiert, die Vorteile für die Energieeffizienz sowie die Be- und Entlüftung bringen soll. Darüber hinaus soll am Dach eine Votovoltaikanlage installiert werden.

Das Hochhausarrangement vom Donaukanal aus gesehen (Foto: AZPML, SHARE architects).

Über Details wie Kosten und den weiteren zeitlichen Fahrplan will Austro Control derzeit keine Angaben machen. Vor der Realisierung muss das Gesamtprojekt jedenfalls noch die Verfahren für die Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes durchlaufen.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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