Aus Amira Air wird LaudaMotion

Einmal mehr dient der Name des Ex-Rennfahrers als Bezeichnung für eine Airline.

Foto: Martin Metzenbauer, Logo: LaudaMotion GmbH

Die Überraschung war groß als Niki Lauda Anfang dieses Jahres mit dem Kauf der Amira Air seine Rückkehr in die Luftfahrtbranche verkündete. Seit damals wurde auch diskutiert, ob das 2004 gegründete Bedarfsflugunternehmen auch einen neuen Namen bzw. Marktauftritt erhalten würde. Dieses Geheimnis ist nun gelüftet: Aus der Amira Air GmbH wurde die LaudaMotion GmbH - und beinhaltet nach Lauda Air und Niki einmal mehr den Namen des ehemaligen Formel-1-Weltmeisters.

Die LaudaMotion GmbH gehört nun zu 100 Prozent der NL Holding GmbH, von der wiederum die Lauda Privatstiftung vollständige Eigentümerin ist. Als Geschäftsführerin ist weiterhin Andrea Czvitkovits tätig, die bereits die Geschicke von Amira Air leitete. Derzeit stehen im AOC des Unternehmens laut Website 14 Flugzeuge, darunter eine Cessna Citation, sieben Bombardier Challenger 300, ein Challenger 604 sowie fünf Global Express. Niki Laudas privater Global 6000 mit der Kennung OE-LII zählt ebenfalls zur Flotte. Damit gehört Amira Air zu den größen Business-Jet-Betreibern Österreichs.

Weiterhin ein Geheimnis bleibt allerdings, was genau Lauda mit seiner neuen, exklusiven Privat-Airline vorhat. So könnte er seinen bekannten Namen und die Kooperation mit Bombardier nutzen, Angebot und Flotte im angestammten Amira-Segment auszubauen. Auch denkbar ist, dass Lauda auch auf größeres Fluggerät setzt und beispielsweise ins ACMI-Geschäft einsteigt. Derzeit sind diese Überlegungen allerdings noch nicht viel mehr als vage Branchengerüchte.

Interessant ist übrigens, dass der Name LaudaMotion schon einmal in einem Business des Wieder-Airliners verwendet wurde: Im Jahr 2003 gründete Lauda gemeinsam mit seinem Kompagnon Stefan Miklausz ein Mietwagenunternehmen dieses Namens. Davon trennte sich der Ex-Rennfahrer allerdings 2009 - seitdem heißt die Firma EasyMotion.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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