Auch Topbonus meldet Insolvenz an

Sammeln und Einlösen von Meilen bis auf weiteres nicht mehr möglich.

Die Topbonus-Karte braucht man beim Check In nicht mehr vorzuweisen: Das Sammeln von Meilen ist nicht mehr möglich (Foto: Air Berlin).

Nach der Insolvenz von Air Berlin hat am Freitag nun auch Topbonus, das Vielfliegerprogramm der Airline, einen Antrag auf Insolvenz eingereicht. "Diese bedauerliche Entwicklung ist die Folge aus dem Insolvenzantrag der Air Berlin", heißt es auf der Website des Meilenprogramms. Aufgrund der aktuellen Situation von Air Berlin und den daraus resultierenden Folgen für das Vielfliegerprogramm habe auch Topbonus keine andere Option gehabt.

Das Sammeln und Einlösen von Meilen bleibt damit bis auf weiteres ausgesetzt. "Ihre Topbonus Teilnahme besteht fort. Der Zugang zu Ihrem Topbonus Konto und die Abfrage des Meilenstandes sowie der Zugriff auf Ihr Profil sind damit weiterhin möglich", konnte man am Freitag auf der Topbonus-Website lesen.

Topbonus gehört mit mehr als 4,3 Millionen Teilnehmern zu den größten Vielfliegerprogrammen Europas. Das Kundenbindungsprogramm wurde 2004 als Abteilung der Air Berlin gegründet. Seit Ende 2012 ist Topbonus ein eigenständiges Unternehmen, das zu 70 Prozent im Eigentum der Etihad Aviation Group steht und zu 30 Prozent Air Berlin gehört.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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