AUA und FWAG könnten Passage zusammenlegen

Entsprechende Möglichkeiten werden derzeit laut "Der Standard" sondiert.

Foto: Austrian Airlines AG.

Die österreichische Lufthansa-Tochter Austrian Airlines und die Flughafen Wien AG prüfen derzeit die Zusammenführung ihrer Ground-Services-Dienstleistungen im Bereich Passage. Die heimische Tageszeitung "Der Standard" berichtet unter Berufung auf ein internes AUA-Schreiben, dass man aus "kaufmännischen Überlegungen heraus" eine entsprechende Zusammenarbeit prüfe.

Wie eine mögliche gemeinsame Abfertigungsgesellschaft aufgebaut sein könnte, ist noch völlig offen. Beispielsweise könnten sich Flughafen und AUA diese 50:50 aufteilen, jedoch sind auch andere Optionen vorstellbar. Theoretisch könnte die AUA auch die Bodendienste samt Mitarbeiter an die entsprechende Flughafentochter "abtreten".

Ziel einer möglichen Kooperation wäre - so der Standard - die Senkung von Kosten und Nutzung von Synergien. Betroffen sind jedoch nur klassische Passage-Dienstleistungen, denn Vorfeld-Services werden von der AUA ohnehin nicht angeboten, sondern durch die Flughafen Wien AG in deren Auftrag erledigt. Ein Mitbewerber, der sowohl Passage- als auch Vorfeld-Dienstleistungen anbietet, ist Celebi.

Eine finale Entscheidung über eine mögliche Zusammenarbeit zwischen Flughafen Wien AG und Austrian Airlines im Bereich der Passagierabfertigung ist laut offiziellen Angaben noch nicht gefallen. Man prüfe momentan die Möglichkeiten genau.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

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