AUA mit gutem Image

Zwei Drittel meinen, dass die AUA im Lufthansa-Verbund besser und effizienter arbeitet.

Foto: Austrian Airlines

Die AUA hat bei Peter Hajek Public Opinion Strategies eine Studie zu ihrem aktuellen Image in Österreich in Auftrag gegeben. Dafür wurden im Sommer rund 800 Personen über 16 Jahre telefonisch interviewt.

Bei der Frage nach der sympathischsten österreichischen Fluglinie entschieden sich 41% für Austrian Airlines, NIKI folgte mit 22% und Lauda Air mit 17%. Interessant hierbei ist, dass gerade die über 50-Jährigen zu einem größeren Teil die (strenggenommen als eigenständige Fluglinie nicht mehr existente) Lauda Air favorisierten (23%). Auf der anderen Seite schloss bei den Jüngeren (16 bis 29 Jahre) NIKI schon recht knapp zur AUA auf (29% vs. 37%).

Als "die" österreichische Fluglinie wurde von 67% die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines bezeichnet, Air Berlin-Partner NIKI konnte in dieser Hinsicht gerade einmal 10% für sich begeistern. Eine weitere Frage beschäftigte sich mit der Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich. Dass diese bei der AUA "sehr" oder "eher groß" sei, meinten 71%, bei Marktbegleiter NIKI waren es 49%.

Die Umfrage wurde in erster Linie deswegen gestartet, um zu beurteilen, wie die Bevölkerung Austrian Airlines nach der Lufthansa-Übernahme sieht, erklärte Konzernsprecher Martin Hehemann gegenüber Austrian Aviation Net. "Keine größeren Auswirkungen" hätte demnach die LH-Übernahme für die Fluggäste gehabt – 59% gaben diese Antwort. 13% der Befragten sehen Verbesserungen, 9% Verschlechterungen, der Rest konnte keine Angaben dazu machen.

Dass die AUA unter Lufthansa-Führung effizienter arbeite, bejahten 65%. Ebenfalls 65% meinten, dass Austrian mit LH wirtschaftlich erfolgreicher arbeite als früher. Auch glaubten 77%, dass man im Verbund mit Lufthansa für die Zukunft besser aufgestellt wäre als im Alleinflug.

Autor: Martin Metzenbauer
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Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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    Michael Csoklich ist einer der bekanntesten Wirtschaftsjournalisten Österreichs und leitete über viele Jahre das Ressort Wirtschaft im ORF Radio. Seit 2015 leitet er den LG für Wirtschaftsjournalismus in Krems, ist Moderator, Querdenker und arbeitet als freier Journalist für die Kleine Zeitung. Und seit 2016 schreibt er als Luftfahrtspezialist auf Austrian Aviation Net insbesondere über Spezialthemen.