AUA KV-Verhandlungen erneut gescheitert

Die Verhandlungen in der AUA-Zentrale sind heute erneut gescheitert (Foto: Martin Metzenbauer).

Die heutigen Verhandlungen zwischen der Austrian-Geschäftsführung und den Belegschaftsvertretern des technischen und kaufmännischen Personals wurden ohne Ergebnis abgebrochen. Ein neuer Vorschlag des Vorstandes hätte eine Gehaltserhöhung von bis zu € 35 für die schlechter Verdienenden beihnhaltet. Wer über € 2.500 monatlich verdient, sollte hingegen eine Einmalzahlung von € 300 erhalten.

Die Belegschaftsvertreter lehnten dieses Angebot ab und beharren weiterhin auf ihrer Forderung nach einer Abgeltung in Höhe der Inflation - also etwa zwei Prozent. Weitere Betriebsversammlungen sind für kommenden Montag anberaumt.

AUA-Vorstand Peter Malanik zeigte sich im Rahmen einer kurzfristig anberaumten telefonischen Pressekonferenz "überrascht" über das Scheitern der heutigen Gespräche. Man sei aber weiterhin verhandlungsbereit, obwohl "die Gewerkschaft den Tisch verlassen hat", so Malanik.

Für die am Montag geplanten Betriebsversammlungen sieht der AUA-Chef derzeit keinen Grund für etwaige betriebliche Vorkehrungen. Auch darüber hinaus hat Malanik offenbar noch nicht die Hoffnung auf eine gütliche Einigung verloren: "Ich rechne nicht damit, dass es zu einem klassischen Streik kommt."

Autor: Martin Metzenbauer
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Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Austrian Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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