AUA kann Passagierzahlen steigern

Sowohl im März als auch im gesamten ersten Quartal verzeichnen die Austrian Airlines ein Plus bei den Passagieren. CEO Albrecht bleibt dennoch vorsichtig.

Die AUA fliegt weiter in eine unsichere Zukunft. (Foto: Martin Metzenbauer)

Die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines konnte die Zahl ihrer Fluggäste im vergangenen Monat verglichen mit März 2011 um 12 Prozent steigern. Knapp 895.000 Personen flogen mit der österreichischen Fluglinie. Die Zahl der angebotenen Flüge sank, auch auf Grund der Ausflottung zweier Maschinen, um 6,3 Prozent.

AUA-CEO Jaan Albrecht warnt trotz positiven Passagierzahlen vor zu großer Euphorie. Gebühren und Kerosinpreise drückten laut Albrecht stark auf das finanzielle Ergebnis der Airline. Er spricht von einer Mehrbelastung von 28 Millionen Euro durch die genannten Faktoren im ersten Quartal.

Dennoch konnte die Fluglinie vor allem im Charter-Bereich mit einem Plus von 43,9 Prozent stark zulegen. Dort hatte die AUA auch ihr Angebot um 42 Prozent ausgeweitet. Die Zahl der Passagiere auf Interkontinental-Flügen stieg um 10,9 Prozent, in Europa waren es 11,2 Prozent mehr Fluggäste. Das Gesamtangebot der AUA war im vergangenen Monat 9,4 Prozent größer als im Vorjahresmärz. Die ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) stiegen um 14,9 Prozent, was die Auslastung um 3,5 Prozentpunkte auf 73,6 Prozent erhöhte.

Schaut man sich die Leistung  der österreichischen Airline im ersten Quartal an, sieht man ein Passagierwachstum von 10,1 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Die Auslastung lag in den ersten Monaten des neuen Jahres im Schnitt bei 70,6 Prozent, um 2,1 Prozentpunkte über dem ersten Quartal 2011.

Autor: Sonja Dries
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