AUA fallen lassen? - Wirbel um SZ-Bericht

Was hat die Lufthansa mit der AUA vor? (Foto: AirTeamImages.com)

Ein Bericht über das Aus der Austrian Airlines in der heutigen Süddeutschen Zeitung sorgt in Österreich und Deutschland für Aufregung. Die Zeitung berichtet von Plänen, wonach die Lufthansa die AUA "fallen lassen" könnte und den Flugbetrieb über die günstigere Regionaltochter Tyrolean (Austrian Arrows) fortsetzen könnte. Genaue Quellen nennt die Zeitung allerdings keine.

Hintergrund sind die mühsamen Kollektivvertragsverhandlungen beim Bordpersonal der AUA. Das Management um CEO Jaan Albrecht hatte den KV-Bord vor kurzem gekündigt und droht mit einem Zwangsumstieg auf den billigeren Tyrolean-KV. Ob dieser Zwangsumstieg von der Süddeutschen Zeitung schon als ein "Fallenlassen" interpretiert wird oder ob tatsächlich eine geordnete Pleite im Raum steht, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Sowohl Lufthansa und AUA schweigen zu den Gerüchten. Für die Lufthansa wäre die Vorgangsweise nicht neu: Bei der Schweizer Tochter Swiss lief der Neustart ähnlich ab und auch Brussels Airlines ist aus einer Regionaltochter der ehemaligen Sabena entstanden.

Autor: Roman Payer
Das ist der Kurztext zu Roman Payer.

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