Alitalia will Ex-Primera A321neos nicht mehr

Italienische Medien berichten von Storno der Leasingverträge für die drei Jets.

Airbus A321neo in Werkslackierung (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die insolvente Alitalia riss sich kurz nach der Primera-Air-Pleite drei Maschinen des Typs A321neo sprichwörtlich unter den Nagel und überraschte damit die gesamte Branche. Doch nun könnte alles anders kommen, denn laut italienischen Medienberichten sollen nun die Leasingverträge mit Aviation Capital Group storniert worden sein.

Teilweise waren die Jets, die noch in diesem Monat von Alitalia in den Linendienst gestellt werden sollten, bereits auf das italienische Unternehmen im irischen Luftfahrtregister eingetragen. Betroffen sind die A321neo mit den Seriennummern 8312, 8288 und 8260.

Lokale Medien berichten, dass ein Zusammenhang mit dem Ausscheiden des Sonderverwalters Luigi Gubitosi und der Stornierung bestehen soll. Der Manager, der mittlerweile für einen Mobilfunkanbieter arbeitet, galt als Befürworter einer Flottenerneuerung. Die übrigen Sonderverwalter scheinen dies offensichtlich nun gänzlich anders zu sehen und nehmen offenbar eine Konventionalstrafe, die in italienischen Medien kolportiert wird, in Kauf. Die weitere Entwicklung bleibt daher abzuwarten.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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