Alitalia sichert sich Ex-Primera-A321neo

Sonderverwalter gab bereits grünes Licht für den Leasing-Deal.

Airbus A321neo (Foto: Airbus).

Die insolvente Fluggesellschaft Alitalia, die seit mehr als 18 Monaten nur mittels staatlicher Notkredite in der Luft gehalten wird, organisierte sich nun Maschinen des Typs Airbus A321neo. Es handelt sich dabei um Leasingflugzeuge, die zuvor bei der in den Konkurs geflogenen Primera Air im Einsatz waren.

Auf das Neo- und LR-Fluggerät der Primera Air findet ein regelrechter Run statt, denn das Fluggerät ist kurzfristig bei Leasinggebern verfügbar. Weiters sind auch jene A321neo und A321LR zu haben, die das insolvente Unternehmen noch gar nicht über die Lessoren bezogen hatte. Dieses ist nun zu haben und wird dem Vernehmen nach den Eigentümern sprichwörtlich wie warme Semmeln aus den Händen gerissen.

Alitalia will laut lokalen Medienberichten im Zuge des beabsichtigen Verkaufs die in die Jahre gekommene Kontinentalflotte möglichst rasch erneuern. Man erwartet sich durch den Einsatz von Neo-Modellen insbesondere eine große Kostenersparnis im Bereich der Ausgaben für Treibstoff.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Austrian Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Austrian Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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