Alaska & Virgin: Integration schreitet voran

Beide Gesellschaften fliegen ab sofort unter einem einzigen AOC. Ab April nutzen sie auch ein gemeinsames Reservierungssystem. Bis 2019 soll die Marke "Virgin America" komplett verschwunden sein.

Foto: Alaska Airlines

Die Integration von Alaska Airlines und Virgin America schreitet voran. Den beiden Fluggesellschaften wurde nun eine gemeinsame Betriebsgenehmigung von der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde ausgestellt. Eine Zusammenlegung der Reservierungssysteme und Webseiten ist für Ende April 2018 geplant. Bis dahin treten beide Airlines noch als unterschiedliche Carrier auf, die seit Anfang des Jahres ein Vielfliegerprogramm vereint.

Für die Ausstellung eines gemeinsamen AOCs mussten auch die Prozesse bei Alaska Airlines und Virgin America vereinheitlicht werden, berichtet "Air Transport World". Über 10.000 Angestellte wurden bereits umgeschult, 1.500 Änderungen in Regelungen und Prozessen wurden vorgenommen. Um den Standards bei Alaska Airlines zu entsprechen, haben die Flugbegleiter der Virgin nun unter anderem iPhones erhalten, während den Piloten in Kürze iPads ausgehändigt werden. Bereits seit November arbeiten alle Piloten der beiden Gesellschaften unter einem gemeinsamen Arbeitsvertrag.

Ende 2016 übernahm die Muttergesellschaft der Alaska Airlines Virgin America für rund vier Milliarden US-Dollar (rund 3,3 Milliarden Euro). Beide Airlines sind vorwiegend an der US-Westküste vertreten. Die neu geschaffene Airline soll nur noch unter der Marke "Alaska Airlines" auftreten. Der Name "Virgin Amerika" soll spätestens 2019 verschwunden sein.

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