Airbus verkauft 300 Flugzeuge nach China

In Paris wurde ein Rahmenvertrag für 290 Exemplare der A320-Reihe sowie für zehn A350 unterzeichnet.

Foto: Airbus S.A.S. - A. Pecchi

Die Volksrepublik China mit ihren fast 1,4 Milliarden Einwohnern ist einer der wichtigsten und auch weiterhin stark wachsenden Märkte für die Luftfahrtindustrie. In den nächsten 20 Jahren sollen laut einer Airbus-Prognose rund 7.400 neue Passagier- und Frachtflugzeuge benötigt werden.

Rund 300 davon werden auf jeden Fall aus der Produktion des europäischen Flugzeugherstellers stammen: Airbus und die China Aviation Supplies Holding Company (CAS) haben einen Rahmenvertrag uber den Kaufvon 290 Exemplaren der A320-Familie sowie 10 A350 abgeschlossen. Dieser Vertrag wurde am Montag in Paris im Beisein des chinesischen Prasidenten Xi Jinping - derzeit auf Staatsbesuch in Frankreich - und des franzosischen Präsidenten Emmanuel Macron unterzeichnet.

Der europäische Hersteller ist bereits jetzt stark in China präsent: Ende Jänner 2019 waren bei chinesischen Betreibern rund 1.730 Airbus-Flugzeuge im Einsatz - die meisten davon stammen aus der A320-Familie. Bereits 1994 hat Airbus die erste eigene Niederlassung in China gegründet. In Tianjin wurde 2008 eine Endfertigungsanlage für den A320 eröffnet, 2017 folgt ebendort ein Fertigstellungs- und Auslieferungszentrum für den A330.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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