Airbus erhöht Passagierkapazität im A330-900

Cebu Pacific wird das Muster mit 20 zusätzlichen Sitzplätzen gegenüber dem bisherigen Maximum betreiben. Gröbere Veränderungen am Flugzeug sind dabei nicht notwendig.

Airbus A330-900neo von Cebu Pacific (Foto: Airbus).

Low Cost Carrier sind nicht gerade dafür bekannt, ihre Flugzeuge mit einer eher lockeren Sitzkonfiguration auszustatten. Ganz im Gegenteil: Die Airlines stecken aus ökonomischen Gründen oft so viele Sitze in die Flieger wie irgendwie möglich. Was allerdings die philippinische Cebu Pacific mit ihren gerade erst bestellten Airbus A330-900neo vorhat, verblüfft dann doch: Die Airline will dieses Muster mit insgesamt 460 Sitzplätzen ausstatten. Man bedenke: Der A330-900 ist von der Größe her mit dem A330-300 zu vergleichen, der je nach Wunsch der Airlines meist Platz für 300 bis 350 Passagiere bietet.

Was bei der Cebu-Pacific-Bestelleung aber noch zusätzlich überrascht: Von Airbus wurde die Maximalkapazität des A330-900 bisher mit 440 Sitzen angegeben - für die philippinische Airline wurde diese nun erweitert. Auf Anfrage von AviationNetOnline erklärte eine Sprecherin des europäischen Flugzeugherstellers, dass für die neue 460-Sitze-Konfiguration allerdings keine signifikanten Veränderungen am Flugzeug oder beim maximalen Startgewicht notwendig seien. "Die Änderungen betreffen in erster Linie die Evakuierungsanforderungen mit der Installation breiterer Rutschen und zusätzlichen Schulungen für die Besatzungen", so die Sprecherin.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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