Airbus A220 darf länger übers Meer fliegen

Der Regionaljet hat die ETOPS-180-Genehmigung von Transport Canada erhalten.

Foto: Airbus

"Dieser Meilenstein des A220 ETOPS ergänzt die hohe Leistungsfähigkeit, welche die unschlagbare A220-Familie bereits jetzt bietet", freute sich Florent Massoud, Programmleiter des Airbus-Regionaljets über die Zertifizierung von Transport Canada. Damit kann sich der kleinste Airbus künftig auf Strecken bewegen, die bis zu 180 Flugminuten vom nächsten Ausweichflughafen entfernt sind. "Als einziges in Produktion befindliches Flugzeugmuster seiner Klasse, das gleichzeitig Steilanflüge und Langstreckenoperationen durchführen kann, ergeben sich mit dem A220 für Airlines definitiv Möglichkeiten für neue Strecken", so Rob Dewar, Head of Engineering and Customer Support für das A220-Programm.

Ob ein Regionaljet tatsächlich eine (hohe) ETOPS-Klassifizierung benötigt, sei dahingestellt. Allerdings bietet das 100- bis 150-sitzige Flugzeug aufgrund seiner knapp 6.000 Kilometer Reichweite zumindest in der Theorie auch auf auf längeren Routen einige neue Möglichkeiten. So gehen sich Verbindungen wie London-New York oder Los Angeles-Hawaii mit dem Flieger aus. Auf diesen Rennstrecken wird man den A220 wohl (vielleicht abgesehen vom London City Airport) nicht so schnell finden - auf Langstrecken mit niedrigerer Nachfrage wie beispielsweise im pazifischen Raum oder auch in Afrika könnte der Einsatz des Flugzeuges durchaus Sinn machen.

Autor: Martin Metzenbauer
Herausgeber und Chefredakteur
Martin gründete 2004 aufgrund seines starken Luftfahrtinteresses Aviation Net. Er liebt das Fliegen und Reisen– und schreibt darüber natürlich auch gerne.

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