Air New Zealand testet Google-Ohrstöpsel

Die Kopfhörer ermöglichen eine simultane Übersetzung des Gesprochenen.

Foto: AirTeamImages.com

Air New Zealand testet neue Technologien. Wie das Branchenportal "Aerotelegraph" sowie diverse neuseeländische Zeitungen berichten, stattet das Star Alliance-Mitglied einen Teil seines Servicepersonals probehalber mit sogenannten "Google Pixel Buds" aus. Jene Kopfhörer ermöglichen, verbunden mit einem Smartphone, eine simultane Übersetzung des Gesprochenen in 40 Sprachen.

Während der Mitarbeiter am Boden oder an Bord die auf English übersetzte Version des vom Kunden gesagten Textes hört, wird die ebenfalls auf Englisch gegebene Antwort vom Smartphone der Servicekraft automatisch in der Sprache des Gegenübers wiedergegeben. Dies soll eine Personalisierung des Services ermöglichen, heißt es von Seiten der Airline. Trotz mehrsprachigen Personals sei die vom Kunden gewünschte Sprache schließlich nicht immer verfügbar. Die Ohrstöpsel hätten vor allem beim Check-In und Boarding sowie beim Service in der Luft Potential. Ein Video veranschaulicht den Nutzen der Pixel Buds.

Neben Air New Zealand experimentieren auch diverse andere Airlines mit neuen Technologien, um die Servicequalität zu verbessern. So testete die britische Virgin Atlantic bereits vor einigen Jahren den Einsatz von Google Glasses im täglichen Betrieb. Auch Emirates wurde im vergangenen Jahr das konkrete Interesse an solchen Datenbrillen nachgesagt, die ihren Trägern Passagiernamen, Präferenzen und Reisegewohnheiten darstellen können.

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