Air Berlin soll Kredit weitgehend zurückgezahlt haben

Keine substantiellen Neuigkeiten bezüglich Klage gegen Etihad.

Airbus A330 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Die insolvente Air Berlin habe laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ (Print) rund 140 Millione Euro des umstrittenen 150-Millionen-Euro-Staatskredits, der von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt wurde, zurückbezahlt.

Am 15. August 2019 wird sich der Tag der Insolvenzanmeldung zum zweiten Mal jähren. Unter undurchsichtigen Umständen landete der Löwenanteil der Flotte bei Lufthansa, wobei diese noch zusätzlich die damals „neue“ Tochtergesellschaft LGW übernommen hatte, ehe diese heuer an Zeitfracht weitergereicht wurde.

Hinsichtlich der Klage, die Insolvenzverwalter Lucas Flöther gegen Großaktionär Etihad Airways eingebracht hatte, gibt es derzeit keine substantielle Neuigkeit. Derzeit müssen die Richter klären, ob Berlin oder London zuständig ist, denn der Carrier aus Abu Dhabi vertritt die Ansicht, dass aufgrund der Tatsache, dass im entsprechenden Vertrag London als Gerichtsstand vereinbart wurde, dies auch bindend ist.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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