Air-Berlin-Eigenverwaltung endet

Verwertung der Airline weitgehend abgeschlossen.

Ein Bild aus der Vergangenheit... (Foto: Jan Gruber).

Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin beantragte laut einem Bericht der Wirtschaftswoche, der sich auf den Generalhandlungsbevollmächtigten Frank Kebekus beruft, am Dienstag die Aufhebung der Eigenverwaltung. Damit werden die Reste der einstigen Airline künftig von einem Insolvenzverwalter, voraussichtlich Lucas Flöther, geführt.

Der entsprechende Antrag wurde - so Kebekus - beim Amtsgericht Charlottenburg, das für die Insolvenz der Air Berlin zuständig ist, eingebracht. Der Generalhandlungsbevollmächtigte erklärte gegenüber der Wirtschaftswoche, dass er ein positives Resümee über den bisherigen Verlauf der Abwicklung ziehen könne. So habe man Teile des Konzerns verkaufen können und die Mitarbeiter hätten sich um neue Jobs bewerben können. Weiters bezeichnet er das Insolvenzverfahren als "äußerst komplex". Laut Handelsblatt sieht Frank Kebekus seine Aufgabe bei Air Berlin als "erledigt" an.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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