AB 7001: Keine Konsequenzen für die Piloten

"Ehrenrunde" war angemeldet und verletzte keinerlei Vorschriften.

Airbus A330 (Foto: www.AirTeamImages.com).

Eigentlich wollten sich die Piloten von Flug AB 7001 am 16. Oktober 2017 in Düsseldorf nur mit einem durchaus üblichen Abschiedsmanöver verabschieden. Dieses wurde rechtzeitig bei der Flugsicherung angemeldet, dennoch gab es danach eine Suspendierung und ein Ermittlungsverfahren.

Nun steht fest, dass die Flugzeugführer korrekt gehandelt haben, denn ihr Manöver wird keine persönlichen Konsequenzen haben, da für ein Durchstartemanöver eine Einzelgenehmigung erteilt wurde. Das bedeutet, dass es im Ermessen und in der Verantwortung des Kapitäns lag, ob ein Durchstartemanöver gemacht wird oder nicht.

Eine Sprecherin der zuständigen Aufsichtsbehörde bestätigte, dass keinerlei luftfahrtrechtliche Vorschriften verletzt worden wären und es keinerlei Konsequenzen für die Piloten geben wird. Durchaus ein später Trost für die beiden Flugzeugführer, denen nun bei der Suche nach einem neuem Arbeitgeber zumindest kein potentielles "Damoklesschwert" mehr über dem Kopf hängt.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan interessiert sich seit seiner Kindheit für die Luftfahrt und ist seit 2012 Mitglied der Redaktion von Austrian Aviation Net. Sein Spezialbereich ist die Regionalluftfahrt.

    Special Visitors

    AlbaStar / EC-NAB
    Armée de l'Air / F-RADA
    CargoLogicAir / G-CLAA
    Astral Aviation / TF-AMM
    AirExplore / OM-KEX
    EAT Leipzig / D-AEAA
    AirBridgeCargo / VQ-BIA

    Unsere Autoren

    Martin Metzenbauer

    Jan Gruber

    Michael Csoklich

    Robert Hartinger

    Christoph Aumüller