A319 bekommen Niki-Beklebung

Große Logos sollen auf den Maschinen angebracht werden. Die Airline wartet nur noch auf die bestellten Folien.

Niki soll künftig auf dem Rumpf der kürzlich übernommenen A319 groß und deutlich sichtbar erscheinen (Foto: Peter Unmuth - www.vap-group.at).

Die österreichische Fluggesellschaft Niki tauscht derzeit ihre Embraer-190-Regionaljets gegen Maschinen des Typs Airbus A319, die von Muttergesellschaft Air Berlin übernommen werden. Diese Flugzeuge tragen derzeit den Markenauftritt der zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin auf dem Rumpf. Jeglicher Hinweis darauf, dass es sich eigentlich um Niki-Maschinen handelt, ist auf den ersten Blick kaum zu erkennen. Auffällig ist allenfalls die österreichische Registrierung.

Sämtliches Fluggerät, das von Air Berlin übernommen wurde, soll mit einem großen Niki-Logo beklebt werden. Dies bestätigte die österreichische Airline exklusiv gegenüber Austrian Aviation Net. Im Vergleich mit der letzten "A319-Episode" soll es jedoch nicht nur um einen kleinen Sticker handeln, sondern um ein großes und deutlich sichtbares Firmenlogo.

Da die momentane Standard-Lackierung von Niki dem Grunde nach ident mit jener von Air Berlin ist, entfällt aufwendiges Umlackieren. Dennoch muss jedes Flugzeug, das mit Niki-Beklebung versehen wird, formell behördlich abgenommen werden. Dies bestätigte Niki ebenfalls. 

Die benötigten Folien habe man bereits bestellt und warte auf deren Auslieferung. Ursprünglich strebte man an, dass die betroffenen Flugzeuge bereits vor Indienststellung bei Niki mit den Firmenlogos beklebt werden, jedoch konnte man dieses Vorhaben aufgrund der raschen Ausflottung und Übergabe der Embraer-190-Jets an Helvetic nicht umsetzen. Die Kapazitäten der Airbus A319 werden im Flugbetrieb benötigt.

Niki betreibt derzeit eine Flotte, die aus drei Embraer 190, vier A319,  11 A320 und vier A321 besteht. Die Embraer-Regionaljets werden bis Juni an Helvetic übergeben. Im Gegenzug wird Niki weitere A319 und A320 erhalten.  Der nachstehende Überblick zeigt die Flotte der zweitgrößten heimischen Airline mit Stand vom 15. April 2015:

Embraer 190-100LR: 3 Flugzeuge

  1. OE-IHE (SN: 19000387)
  2. OE-IXF (SN: 19000420)
  3. OE-IXG (SN: 19000435)

Airbus A319: 4 Flugzeuge 

  1. OE-LNA (SN: 3661)
  2. OE-LNB (SN: 3447)
  3. OE-LNC (SN: 3728)
  4. OE-LND (SN: 3689) 

Airbus A320:  11 Flugzeuge

  1. OE-LEA (SN: 2529)
  2. OE-LEB (SN: 4231)
  3. OE-LEC (SN: 4316)
  4. OE-LEE (SN: 2749)
  5. OE-LEF (SN: 4368)
  6. OE-LEG (SN: 4581)
  7. OE-LEH (SN: 4594)
  8. OE-LEL (SN: 2668)
  9. OE-LEU (SN: 2902)
  10. OE-LEX (SN: 2867)
  11. OE-LEY (SN: 5648)

Airbus A321: 4 Flugzeuge 

  1. OE-LES (SN: 3504)
  2. OE-LET (SN: 3830)
  3. OE-LEW (SN: 4611)
  4. OE-LEZ (SN: 4648)
Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Austrian Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan ist studierter Theater-, Film- und Medienwissenschaftler und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Austrian Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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