797: Boeing bastelt an Lückenfüller-Jet

Die 737 MAX ist oft zu klein und die 787 dafür zu groß für die Bedürfnisse der Airlines, die ihre Zukunft im Langstrecken Point-to-Point Verkehr suchen.

Für viele Strecken ist der Dreamliner einfach zu groß (Foto: AirTeamImages.com).

Seit Jahren bereits beschäftigt die Frage der Nachfolger für die inzwischen nicht mehr produzierte 757 den Flugzeugbauer Boeing. Zwar hat der US-amerikanische Hersteller mit der größten Version der 737 MAX ein etwas kleineres und mit dem Dreamliner der Version 787-8 ein etwas größeres Model im Portfolio, einen adäquaten Ersatz für den beliebten Jet verkauft Boeing jedoch nicht.

Nun da jedoch besonders der Point-to-Point Verkehr auf der Mittel- und Langstrecke Aufwind erfährt, könnte es endlich vorangehen in der Entwicklung einer „Boeing 797“. Die Nachfrage für solch ein Fluggerät schätzt Boeing auf 4.000 Exemplare, gab der Chef der Verkehrsflugzeugsparte am Sonntag gegenüber der dpa bekannt.

Es ist allerdings Eile geboten. Mit dem A321neo hat Konkurrent Airbus zwar kein optimales aber doch für viele Airlines interessantes Produkt für die „Mitte des Marktes“ im Programm. Jene interessierten Fluggesellschaften sind nun aufgefordert, ihre Vorstellungen für einen neuen Jet bei Boeing zu platzieren und ihren voraussichtlichen Bedarf für das Fluggerät darzulegen.

Schließlich sind für die Neuentwicklung einer Boeing 797 enorme Investitionen notwendig. Das neu designte Muster könnte in einigen Jahren bzw. Jahrzehnten dann als Vorlage für einen Nachfolger der Boeing 737 MAX dienen. Eine gestreckte Version dieses Musters soll unter dem Namen „737 MAX-10“ im Rahmen der Paris Air Show in Laufe dieser Woche offiziell vorgestellt werden.

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