1992-2017: Wien verdreifachte Fluggastanzahl

Aktie des Unternehmens seit 25 Jahren börsennotiert.

Foto: Flughafen Wien AG.

Die Flughafen Wien AG feiert hinsichtlich ihrer Börsennotierung das 25-jährige Jubiläum. Die Papiere des Konzerns werden seit 15. Juni 1992 an der Wiener Börse gehandelt. Laut Geschäftsleitung habe sich seither der Unternehmenswert von anfänglichen 580 Millionen Euro auf rund 2,8 Milliarden Euro gesteigert.

In all den Jahren veränderte sich allerdings auch die Aktionärsstruktur stark, denn börsennotierte Aktien können nach Belieben gekauft, aber auch verkauft werden. Zu Beginn sollen 50 Prozent der Anteilsscheine in Streubesitz gewesen sein, während heute unter anderem die australische Pensionskasse IFM als Großaktionär mit 39,8 Prozent im Boot ist.

10 Prozent des Aktienkapitals befinden sich über eine Mitarbeiterstiftung in den Händen der Belegschaft der Flughafen Wien AG, die so von Dividendenzahlungen profitieren kann. Alleine in Wien werden mehr als 20.000 Menschen beschäftigt, davon 5.800 bei der Flughafen Wien AG und ihren Tochtergesellschaften.

"Die Börsennotiz des Unternehmens ist auch künftig eine wichtige Voraussetzung und ein Garant dafür, dass das Unternehmen unbeeinflusst von anderen Interessen seinen erfolgreichen wirtschaftlichen Weg weiter fortsetzen kann", erklären die Vorstände der Flughafen Wien AG, Günther Ofner und Julian Jäger. "Schade aus Sicht des Unternehmens ist dabei, dass die in den letzten Jahren massive Zunahme von Regulierung und Bürokratisierung den börsenotierten Unternehmen das Leben immer schwerer macht und auch die Belastung mit Regulierungskosten drastisch gestiegen ist."

Stolz verweisen die beiden amtierenden VIE-Vorstände auch darauf, dass sich Wien hinsichtlich des Passagieraufkommens in den letzten 25 Jahren erheblich positiv entwickelt habe. So zählte der Airport in 1992 rund 6,8 Millionen Passagiere, was im Jahr 2017 dem Wert eines besseren Provinzflughafens in Frankreich entsprechen würde. In 2016 zählte Wien-Schwechat 23,4 Millionen Fluggäste, was gegenüber 1992 in etwa eine Verdreifachung bedeutet.

Autor: Jan Gruber
Leitender Redakteur
Jan ist seit 2012 für Aviation Net zunächst als Redakteur und seit Oktober 2013 als Leitender Redakteur tätig. Zuvor war er bei Österreichischem Rundfunk und Österreichischem Wirtschaftsverlag redaktionell beschäftigt. Jan studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft und interessiert sich seit seiner Kindheit für Luftfahrt. Seine Spezialgebiete bei Aviation Net sind die Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region, Low-Cost-Airlines und Themen, die ausdauernde und tiefgehende Recherchen erfordern...

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